Die Vierte Gewalt

Dokumentarfilm von Dieter Fahrer

 

Die Unabhängigkeit der Vierten Gewalt ist immer bedroht, nicht nur in der Türkei oder in Polen, auch hier in der Schweiz. Der Film ist hochaktuell, denn Fake News, Lügenpresse-Vorwürfe, Sparmassnahmen auf den Redaktionen und die No Billag-Abstimmung am 4. März 2018 dürfen uns nicht egal sein.

Der Kinodokumentarfilm DIE VIERTE GEWALT gewährt nicht nur nahe Einblicke in den Arbeitsalltag bei DER BUND, ECHO DER ZEIT, WATSON und REPUBLIK, er nimmt uns auch mit auf eine sehr persönliche Reise des Filmautors, der in seiner Schulzeit noch mit Schreibfeder und Tintenfässli kämpfte, und sich dann, wie wir alle, zum digitalen User entwickelte:

Eine cineastische Biografie zwischen Faszination und Misstrauen.



Kinder machen

Dokumentarfilm von Barbara Burger

 

Das Kinderkriegen, die angeblich "natürlichste Sache der Welt" ist nicht immer die einfachste. Sei es aufgrund biologischer Defizite der Eltern oder einer aufwendigen Karriere- oder Lebensplanung. Der Wunsch nach Nachwuchs bewegt sich heutzutage zwischen legitimem Bedürfnis, individuellem Urinstinkt, gesellschaftlichem Druck und Lifestyle-Entscheidung.

Der Film schaut mit viel Sachkenntnis sowie eindrücklichen Bildern der Reproduktionsmedizin und -Industrie über die Schulter und ins Reagenzglas. Dabei geht es weder darum, die Fortpflanzungsmedizin zu lobpreisen, noch sie zu stigmatisieren. Dennoch sind in jedem Moment die gesellschaftlichen, politischen und vor allem auch ethischen Implikationen spürbar. Ein Sciencefiction der Gegenwart.



Making Babies

Documentary film by Barbara Burger

 

While having children is apparently “the most natural thing in the world”, it is not always the easiest – whether it be due to the biological shortcomings of the parents or dif cult care- er and life plans. These days, the desire to have children has various motivations: it is a legitimate need, an individual, primal instinct, a decision driven by social pressure, and a life- style choice. Drawing on extensive expertise and depicting powerful images of reproductive medicine and the reproductive industry, the documentary Making BaBies embarks on an exploratory journey into the world of test tubes. The aim is neither to glorify reproduc- tive medicine nor to stigmatise it. Neverthel- ess, the social, political and above all ethical implications are ever-present. A modern-day science fiction.



Faire des enfantes

Film documentaire de Barbara Burger

 

Concevoir un enfant est, dit-on, la chose « la plus naturelle au monde », mais ce n’est pas toujours la plus facile. Les obstacles sont divers, depuis des dysfonctionnements d’ordre biologique chez les partenaires jusqu’à d’ambitieux projets de carrière, en passant par des emplois du temps surchargés. De nos jours, le désir d’enfant est à la croisée du besoin légitime, de la pulsion de vie de l’individu, de la pression sociale et des choix de vie. Étayé par une grande expertise et des images très parlantes, le documentaire KINDER MACHEN (Faire des enfants) invite à regarder dans les coulisses de la médecine de la reproduction et de l’industrie qui fleurit dans son sillage, et ce jusque dans les éprouvettes. Si le propos du film n’est pas de chanter les louanges de la procréation assistée médicalement, ni de la stigmatiser, on y perçoit néanmoins les implications sociales, politiques et surtout éthiques. Une science-fiction du temps présent.



Zum Beispiel Suberg

Dokumentarfilm von Simon Baumann

 

Man sagt, die Welt sei ein Dorf geworden. Nehmen wir an, dieses Dorf heisse zum Beispiel Suberg.

Dann können wir hier die ganze Welt sehen.

Zum Beispiel Suberg ist ein Dokumentarfilm mit Tiefgang und Brisanz. Es ist kein Heimatfilm, wenn auch sein Regisseur Simon Baumann versucht, sich in seinem Dorf Suberg zu beheimaten. Es ist ein Film, der schmerzhaft bewusst macht, wie sehr unser Land sozial vereinsamt, weil Besitzstandswahrung und -mehrung das Gefühl der Zusammengehörigkeit zerstören; weil der Bau eines Häuschens und einer gut erschlossenen Zufahrtsstrasse uns wichtiger geworden sind als unser Kulturland und die Begegnung von Mensch zu Mensch. Simon Baumann hat einen humorvollen Film gestaltet, der billige Klischees meidet und durch den Einbezug der Familiengeschichte eine berührende persönliche Tiefe gewinnt.

 



Messies, ein schönes Chaos

Dokumentarfilm von Ulrich Grossenbacher

 

Chaos-Forschung der ganz besonderen Art: Der Film nimmt uns mit in die Schatzkammern voller wertloser Dinge, zeigt Messies als kreative Tüftler, und lässt uns teilhaben an den heftigen Konflikten mit ihrer Umgebung.

Drei Jahre lang begleitete Ulrich Grossenbacher vier Schweizer Messies im ordentlichsten Land der Welt. Mit erstaunlich viel Fantasie und Kreativität gestalten sie ihr Leben, und scheitern doch ständig an den vehementen menschlichen Auseinandersetzungen, die ihre unmässige Sammelleidenschaft verursacht. Einfühlsam statt wertend zeigt der Film den Messie-Kosmos, und hinterfragt dabei behutsam die geltenden Normen der Konsum- und Wegwerfgesellschaft.



Messies, a glorious mess

Film documentaire d'Ulrich Grossenbacher

 

L’illustration de la théorie du chaos sur un mode très particulier: aux détours de cavernes d’Ali Baba bourrées de trésors sans valeur, ce film montre des accumulateurs compulsifs ou syllagomaniaques très créatifs et fait partager les conflits farouches avec leur entourage.

Pendant trois ans, Ulrich Grossenbacher accompagne quatre de ces accumulateurs compulsifs résidant en Suisse, le pays probablement le plus ordonné qui soit. Ces «collectionnistes» organisent leur vie quotidienne avec beaucoup d’imagination, mais l’intensité des conflits provoqués par leur passion immodérée les conduit sans cesse à l’échec. Sensible, sans jamais juger, le film montre leur univers et interroge les normes et les valeurs de notre société de consommation.



Hippie Masala - Für immer Indien

Dokumentarfilm von Ulrich Grossenbacher und Damaris Lüthi

 

Und sie kiffen noch immer: Alt-Hippies in ihrem Lieblingsbiotop Indien.

Ab Mitte der 60er Jahre zogen tausende Blumenkinder aus aller Welt auf der Suche nach Erleuchtung nach Asien. Es waren so viele, dass indische Bauern hinter der Wanderbewegung eine grosse Dürre im Westen vermuteten. Die heiligen Männer Indiens erkannten darin treffender die Suche nach Spiritualität.

Die meisten Aussteiger reisten nach Monaten oder Jahren wieder in ihre Heimat zurück. Doch einige blieben. Für die Einheimischen werden die Hippies wohl immer Fremde bleiben. Schräge Vögel mit ewig glühendem Chillum.

HIPPIE MASALA zeigt ins Alter gekommene Blumenkinder, die auf der Flucht vor der westlichen Zivilisation in Indien ein neues Zuhause gefunden haben.



Hippie Masala - Forever in India

Documentary film by Ulrich Grossenbacher and Damaris Lüthi

 

Elderly hippies in India, their favourite biotope.

From the 1960s onwards, Western hippies travelled to India, seeking an alternative way of life, spiritual enlightenment and experimenting with mind-bending drugs. Local farmers speculated that there must be a drought in the West. It was the holy men of India who recognised the search for spirituality.  

Most freaks soon returned home, but some stayed for good. The Italian Cesare, for example, a cave-dwelling yogi, strives for spiritual liberation; Hanspeter from Switzerland spends his days, hashpipe in mouth, on his small farm in the Himalayas.

A journey to the roots of calmness.



Wenn ich ein Blume wäre...

Dokumentarfilm von Barbara Burger

 

Shenthuya, Jana, Joana, Haris und Renad besuchen zusammen den Schulunterricht in einer Kleinklasse, weil sie in sozialen oder kognitiven Bereichen nicht der Norm entsprechen. Sie wachsen in einem Land auf, das ihren Eltern so fremd ist, wie ihnen die Heimat der Eltern.

Fünf Kinder, die eine grossartige Leistung als Vermittler zwischen zwei Welten vollbringen und trotzdem von unserer Gesellschaft bereits ausgegrenzt sind.



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